Frühjahrs-Aktion bei AVP CAMPINGLAND: 20 % Rabatt (1) auf Wohnmobil-Miete
Hans & Tom empfehlen

Einmal Irland und zurück

Die ultimative 31-Tage-Reise mit dem Camper

In diesem Erfahrungsbericht unserer beiden Camper Tom und Hans nehmen die beiden uns mit auf eine traumhafte Strecke quer durch die Insel. Irlands schönste Seiten entdecken (trotz irischem Wetter).

Duketts Grove alte Burg aus hellgrauem Stein das teilweise kaputt ist
Gliederung

Anreise und Roslare

Anreise mit dem Wohnmobil – und das Fähren-Abenteuer

Im Juni/Juli 2025 machten wir (Tom und ich) uns mal wieder auf den Weg nach Irland. Dieses Mal mit dem Camper, einem umgebauten Citroen Jumper.

Im Gegensatz zu 2024 nahmen wir den direkten Weg mit der Fähre von Dünkirchen nach Roslare.

Am Avant Port Ouest fuhren wir auf die Fähre, wo unser „Jumpy“ sicher für die Überfahrt abgestellt wurde.

Etwa 24 Stunden später winkte das grüne Irland.

Unser Tipp!

Alternativ kann man auch die Fähre von Calais nach Dover nehmen und dann über Land Richtung Westen nach Fishquard reisen und von dort aus nach Roslare übersetzen. Netter Nebeneffekt, wenn man genug Zeit einplant ist ein Halt bei Stonehenge auch noch möglich. 

Achtung: Großbritannien gehört nicht mehr zur EU, also gültiges Visum nicht vergessen!

erster Stopp in irland

Ankunft in Roslare gegen 21 Uhr.

Ein paar Kilometer entfernt vom Hafen fanden wir einen ruhigen Platz für die erste Nacht. Kein offizieller Campingplatz, sondern einer dieser zahlreichen Parkplätze, auf denen man mit dem Camper übernachten darf. Für die Suche nach solchen Übernachtungsmöglichkeiten ist die App „Park4Night“ sehr hilfreich. Für ausführlichere Infos, haben wir bereits einen Blog über die nützlichsten Camping-Apps verfasst – AVP Campingland approved!

 

Sonnenuntergang in Roslare im Grünen
Sonnenuntergang in Roslare mit Campingtisch

Von Lough inagh Point über die Skyroad bis Westport

Lough Inagh Point – Panorama pur

Der nächste Halt: Lough Inagh Point.
Wer die Mischung aus See, sattgrünen Flächen und hügeliger Kulisse liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Nur die Busladungen anderer Touristen sollte man einkalkulieren.

Lough Inagh Point, Panorama mit Bergen hinter einem See

Clifden – gutes Essen und guter Stellplatz

Clifden, eine charmante Kleinstadt am Wild Atlantic Way, verführt mit Cafés und Restaurants.

Cliffden, gelbes Haus mit schöner Bemalung "Coffee"
Cliffden Buntes Restaurant mit gutem Essen
Cliffden alte steinerne Kirche mit hohem Kirchturm

Sky Road & Cleggan – Küstenkino vom Feinsten

Von Clifden aus kann man die „Sky Road“ befahren. Die Sky Road bietet spektakuläre Blicke aufs Meer und die vorgelagerten Inseln – allerdings ist sie nicht sehr breit und verläuft stellenweise haarscharf an der Steilküste.

Ausblick von der Skyroad auf das Meer und die teilweise beewohnten grünen Flächen davor
Ausblick von der Skyroad auf das Meer mit grünen Hügeln im vordergrund

Für die Pause zwischendurch

Das Fischerdorf Knockbrack Cleggan mit exzellentem „Fish and Chips“ im „Little Fish“.

Kleines Fischerdorf in Knockbrack Cleggan mit dem Wasser im Vordergrund und den bunten Häusern im Hintergrund
Knockbrack Cleggan und blaue Häuser mit blauem Tisch
Fish and Chips bim Little Fish in Knockbrack Cleggan

Kylemore Abbey & Leenaun

Kylemore Abbey – ein beeindruckender Landsitz mit riesigem Park und einem sog. „Walled Garden“ ist immer einen Besuch wert. (Auch bei kühlem Wetter).

Von dort aus ging’s nach Leenaun (hier soll es den besten Irish Coffee geben), vorbei an den Wasserfällen von Aasleagh und hinauf zum Sheffry Pass mit Ausblick Deluxe.

Kylemore Abbey und das satte Grün darum
Leenaun mit einem berg im Hintergrund und sehr viel Bäumen und Grün im Vordergrund
Leenaun mit Wasser im Vordergrund und Bergen im Hintergrund

Doolough Valley

einer dieser Orte, bei denen man einfach stehenbleibt und … Eigentlich nix „und“ man ist einfach da und lässt die Schönheit auf sich wirken. 

Übernachtet wurde direkt am Ostufer des Sees.

Doolough Valley grüne Bäume, ein Fluss der durch die Landschaft zieht und Berge im Hintergrund
Ostufer des Sees mit Sonnenuntergang und Bergen rechts und links
Ein abgestorbener Baum in der Mitte eines Sees mit Bergen links und rechts

Westport

eine bunte Kleinstadt mit zahlreichen Straßencafés und erstaunlich wenigen Touristen.

Westport, ein Tee Laden in Grün
Westport zwei Läden in Blau und rot.

Von Piraten, Nationalparks und Kuchen.

Historisch ging es weiter: Nach einem guten irischen Frühstück (ohne Pudding black and white) gab es Sightseeing in der Stadt sowie die Besichtigung des örtlichen Castles und deren weniger gemütlichen Kerker. Die berühmte irische Piratin Grace O Malley war hier vor ihrem Deal mit der englischen Königin eine Weile Gast in den weitläufigen Kerkern, die das Schloss zu bieten hat.

Unseren nächsten Platz zum Übernachten fanden wir am kleinen Hafen von Carrickahowly.

Auch hier konnten wir einfach übernachten, ohne dass sich jemand daran gestört hätte.

ein schwach beleuchteter Kerker wo die Puppe von Grace O Malley angebunden ist.
Carrickahowly Meer und eine Straße anbei

Achill Island – rauer Charme

Auf Achill Island besuchten wir den anderen Wohnsitz von Crace O’Malley. Sie bewohnte dort einen der zahlreichen Türme Irlands.
Von dort aus ging es weiter zu den White Cliffs Of Ashleam. Dass auch dies atemberaubende Ausblicke beschert muss – glaube ich – nicht erwähnt werden.

Achill Island Grace O Malleys Wohnsitz, ein altes Haus, eingezäunt
Achill Island Aussicht aufs Meer
Achill Island Blick aufs Meer mit einem gelben Schild im Vordergrund das Wasser Unfälle andeutet

Ballycroy Nationalpark

Ein schöner und leicht zu gehender Rundwanderweg führt durch die sanfte Hügellandschaft. Am Empfang saß ein sehr freundlicher Mitarbeiter, der uns sogar auf den Aussichtsturm mitnahm zu dem Touristen üblicherweise keinen Zutritt haben. Er erklärte uns auch, dass dies auch der Ort Irlands ist, an dem es die geringste Lichtverschmutzung gibt.
Wichtig: Der Kuchen , den wir bei frischen 12° und etwas Wind draußen Genießen durften, war richtig gut.

Ballycroy Nationalpark ein Weg durch das Grün des Parks

Erris Head Loop

Wer den etwa fünf Kilometer langen Wanderweg bis zu seinem nördlichen Ende auf sich nimmt wird mit einem tollen Ausblick belohnt. Wie es sich für Irland gehört, war es windig und es nieselte als wir hier unterwegs waren. Aber wie gesagt es ist schon ein tolles Schauspiel.
Ballycroy Nationalpark Blick von der Klippe aufs Meer das schäumt

Strandaufenthalt – nur etwas kalt.

Rinroe Beach, Ballina & weiter

Rinroe Beach, trotz Regen, beeindruckend.

Im Hafen von Ballina liegt ein auf Grund liegendes Betonschiff aus dem Zweiten Weltkrieg.

 

Killybegs, Maghera Beach und Caves

Killybegs – viele Fischtrawler, aber kein frischer Fisch. Dafür Maghera Beach: weitläufig, mit Höhlen, beliebt bei Locals.

Rinroe Beach ein uraltes kaputtes Schiff im Wasser
Maghera Beach Sandstrand mit einem toten Ast und schönen wolken im Bild

Derry & Nordirland

Derry (oder Londonderry) ist auf jeden Fall einen Besuch wert, sei es die Guild Hall oder ein Rundgang auf der Stadtmauer oder, oder, oder…

 

Derry alte backstein Kirche
Derry Guild Hall sehr große ORgel die blau angestrahlt wird
Derry Haus Seite die komplett bemalt ist mit einer Band The Undertones

Von Belfast bis Trim

Mount Stewart Garden, dann weiter zu Trim Castle (bekannt aus „Braveheart“), Dublin, Powerscourt Waterfalls, Duketts Grove, Brownshill Dolmen und Huntington Castle – letzteres inklusive Pfauen , die gern mal zwicken

Mount Stewart Garden

Nicht weit von Belfast entfernt liegt der Mount Stewart Garden – ein Park englischer Art, in dem sich Natur und gepflegte Gartenarchitektur charmant abwechseln. Manche Bereiche wirken fast wild, andere sind wie aus einem Landschaftsmalbuch. Von allen besuchten Gärten in Irland gehört dieser zu den schönsten – besonders an sonnigen Tagen.
Einziger Wermutstropfen: Das Café konnte kulinarisch nicht mit dem Park mithalten. Kuchen eher so „geht so“.

Trim Castle

Weiter ging es nach Trim.

Bekannt war es schon zu Zeit der Wikinger, die es immer mal wieder besuchten.

In der Neuzeit jedoch wurde Trim Castle, eine normannische Burg aus dem 12. Jahrhundert (übrigens die größte ihrer Art in Irland) Irland, bekannt als Kulisse für Braveheart.

Direkt daneben steht noch der gespaltene Kirchturm der ehemaligen St. Mary’s Abbey. Ob Oliver Cromwell oder die eigenen Leute ihn zerstört haben, bleibt ein kleines irisches Mysterium.
Der Ort Trim selbst ist eine Perle mit zahlreichen Pubs und vielen freundlichen Leuten (wie überall auf der Insel).

Unser Tipp!

den Camper am besten am Ortsrand stehen lassen. Der Ortskern ist ehe eng und bietet für Fahrzeuge dieser Größe wenig Platz. Außerdem kann man sich auf die bunten Fassaden, Pubs und so weiter konzentrieren, anstatt einer Lücke zu suchen, in die man sich reinquetscht. Außerdem denke ich, dass das auch den Einwohnern besser gefallen würde.

Mount Stewart Garden eine Burgruine aus grauem Stein

Dublin

Wie soll ich Dublin beschreiben? Mir fällt dazu eigentlich nur ein: fröhlich, unbeschwert, lustig, bunt, gesellig. Bei unserem letzten Besuch leider ein klein wenig überlaufen von den zahlreichen Touristen.

Dublins Straßen, bunte Häuserfronten und viele Besucher

Powerscourt Waterfalls

Etwas außerhalb von Dublin wartet ein Naturhighlight: die Powerscourt-Wasserfälle, Irlands höchste, eingebettet in ein malerisches Tal. Ideal für eine kleine Wanderung oder ein Picknick.

Powerscourt Waterfalls langer Weg der zu Wasserfällen die über Felsen mit Bäumen rundherum fließen

Duketts Grove

Auf dem Weg weiter nach Süden entdeckten wir Duketts Grove – ein ehemaliges Herrenhaus, das im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde. Heute ist es eine beeindruckende Ruine, umgeben von einem Garten, der noch den alten Charme versprüht. Betreten kann man das Innere nicht, aber ein Spaziergang rundherum lohnt sich.

Duketts Grove alte Burg aus hellgrauem Stein das teilweise kaputt ist

Huntington Castle

Zum Abschluss des Tages machten wir Halt am Huntington Castle. Die Anlage ist vergleichsweise „neu“ und beherbergt einen schönen Garten. Wer möchte, bekommt eine Führung durchs Schloss – fotografieren ist allerdings nicht erlaubt. Dafür entschädigen die kulinarischen Genüsse im Café.
Kleine Warnung am Rande: Die Pfauen auf dem Gelände sehen harmlos aus, aber knabbern gerne mal Füße an.

Huntington Castle ein Pfau der neben Cafe Stühlen herumläuft
Huntington Castle, ein kleiner Teich mit viel Grün rundherum

Wie wir Irland erlebt haben.

Dies war unser vierter Besuch in Irland. Die Insel bietet für Camper sehr viel. Die Menschen sind offen, hilfsbereit und sehr freundlich. Die Wege, die uns an die gezeigten Ziele gebracht haben sind zum Teil für unsere hiesigen Verhältnisse sehr eng. Manche Straße ist dazu noch sehr holperig. Und weil es hier auch immer mal wieder etwas regnet ist es dann auch schon mal rutschig. Es empfiehlt sich daher eine entspannte und vor allem eine defensive Fahrweise (hat man ja auch in der Fahrschule mal so gelernt)

Wir haben bevorzugt an freien Orten übernachtet, aber Irland bietet ebenfalls sehr schöne Campingplätze die immer sauber und mit äußerst freundlichen Mitarbeitenden leicht auffindbar sind.

Mein Fazit:

Es wird nicht unser letzter Aufenthalt dort gewesen sein.

 

Unsere neuesten Blog-Beiträge!

diese Beiträge könnten dich auch interessieren
Aktionen & Angebote
10. Februar 2026
Etrusco Primavera Aktion
Frühling, Freiheit, Fahrspaß: Sichert Euch attraktive Preisvorteile, eine kostenlose Dachklimaanlage bei Campervans und eine Sonderfinanzierung ab 1,99 %.
Aktionen & Angebote
6. Februar 2026
Frühjahrs-Aktion | 20 % Rabatt auf Vermietung
Der Frühling ruft – und Ihr profitiert doppelt! Aktuell erhaltet Ihr 20 % Rabatt (1) auf Wohnmobil-Vermietung für Reisen im März und April.
News & Events
3. Februar 2026
CMT Stuttgart 2026
Lisa & Gregor waren auf der CMT in Stuttgart und haben die spannendsten Camping-Trends für 2026 mitgebracht.

KONTAKTIERE UNS JETZT!

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.